TAFRADO GmbH ist ein in Berlin ansässiges Unternehmen, das als Großhändler und Importeur von frischen Früchten und Gemüse tätig ist. Das Unternehmen mit Geschäftsführer Franky Donald Takoufouet hat ein Stammkapital von 25.000 € und ist in der Gieselerstraße 13, D-10713 Berlin (Bezirk Wilmersdorf) registriert.
| Firmenname | TAFRADO GmbH |
| Rechtsform | GmbH (Gesellschaft mit beschränkter Haftung) |
| Sitz | Berlin, Deutschland |
| Adresse | Gieselerstr. 13, D-10713 Berlin |
| Stadtteil | Wilmersdorf (Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf) |
| PLZ | 10713 |
| Geschäftsführer | Franky Donald Takoufouet |
| Stammkapital | 25.000 € |
| Geschäftstätigkeit | Obst- und Gemüsegroßhandel und Import |
| Branche | Lebensmittelgroßhandel · Frischwarenimport · Obst und Gemüse |
| Ländervorwahl | +49 (Deutschland) |
| HS-Codes | HS 08 (Obst und Gemüse) — Kapitel 08 des harmonisierten Systems |
TAFRADO GmbH ist ein in Berlin ansässiges Unternehmen, das als Großhändler und Importeur von frischen Früchten und Gemüse tätig ist. Das Unternehmen ist in der Rechtsform einer GmbH (Gesellschaft mit beschränkter Haftung) organisiert — der häufigsten Rechtsform für kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland. Das Stammkapital beträgt 25.000 €, was dem gesetzlichen Mindeststammkapital für eine GmbH nach § 5 Abs. 1 GmbHG entspricht. Geschäftsführer ist Franky Donald Takoufouet.
Das Unternehmen hat seinen Sitz in der Gieselerstraße 13, D-10713 Berlin. Diese Adresse befindet sich im Berliner Bezirk Wilmersdorf (Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf) — einem zentralen Stadtteil Berlins mit guter Anbindung an die Großmarkt-Infrastruktur und Verkehrsanbindung. Berlin ist einer der größten Umschlagplätze für Obst und Gemüse in Deutschland, mit dem Berliner Großmarkt (Wholesale Market Berlin-Beusselstraße) als zentralem Umschlagplatz für frische Lebensmittel.
Der Name „TAFRADO" und der Name des Geschäftsführers Franky Donald Takoufouet deuten auf einen internationalen, möglicherweise afrikanischen Hintergrund des Unternehmens hin. Dies ist im deutschen Obst- und Gemüseimportsektor nicht ungewöhnlich — viele Importeure in diesem Sektor haben familiäre oder geschäftliche Verbindungen zu Obst- und Gemüseerzeugerländern in Afrika (Marokko, Tunesien, Ägypten, Kamerun, Elfenbeinküste) oder der Karibik. Die internationale Vernetzung ermöglicht direkte Importbeziehungen zu Erzeugerländern ohne Zwischenhändler.
Deutschland ist einer der größten Importeure von frischem Obst und Gemüse in Europa. Der deutsche Obst- und Gemüsemarkt hat ein Volumen von schätzungsweise 25–30 Milliarden € pro Jahr, wovon etwa 60% der frischen Früchte und 40% des Gemüses importiert werden. Die inländische Obst- und Gemüseproduktion Deutschlands (insbesondere Äpfel aus dem Alten Land/Niedersachsen, Spargel aus Niedersachsen und Brandenburg, Erdbeeren aus verschiedenen Regionen) deckt nur etwa die Hälfte des nationalen Bedarfs.
Berlin ist einer der wichtigsten Umschlagplätze für Obst und Gemüse in Deutschland. Der Berliner Großmarkt (Großmarkt Beusselstraße) in Berlin-Moabit ist der zentrale Großmarkt für frische Lebensmittel in der Hauptstadtregion und versorgt schätzungsweise 6 Millionen Einwohner in Berlin und Brandenburg. Der Großmarkt umfasst etwa 120.000 m² Hallenfläche mit über 200 Großhandelsbetrieben und erreicht einen jährlichen Umschlag von über 500.000 Tonnen Obst und Gemüse. Weitere wichtige deutsche Obst- und Gemüsegroßmärkte befinden sich in Hamburg (Großmarkt Hamburg-Innung), München (Großmarkt München-Schweigerin), Köln (Großmarkt Köln-Merheim), Frankfurt (Großmarkt Frankfurt-Niederrad) und Stuttgart (Großmarkt Stuttgart-Bad Cannstatt).
Die wichtigsten Lieferländer für Obst- und Gemüseimporte nach Deutschland sind: 🇪🇸 Spanien (größter Lieferant — Orangen, Mandarinen, Tomaten, Paprika, Gurken, Erdbeeren), 🇳🇱 Niederlande (großer Umschlagplatz über niederländische Häfen — Rotterdam, vor allem für Lateinamerika-Importe), 🇮🇹 Italien (Tafeltrauben, Pfirsiche, Nektarinen, Tomaten, Kiwi), 🇫🇷 Frankreich (Äpfel, Birnen, Pfirsiche), 🇧🇪 Belgien (Äpfel, Birnen, Tomaten), 🇲🇦 Marokko (Orangen, Tomaten), 🇹🇷 Türkei (Wassermelonen, Trauben, Zitrusfrüchte), 🇪🇨 Ecuador (Bananen — größter Bananenexporteur der Welt), 🇨🇷 Costa Rica (Bananen, Ananas), 🇿🇦 Südafrika (Äpfel, Birnen, Trauben, Zitrusfrüchte — Südsaison), 🇨🇱 Chile (Trauben, Äpfel, Kirschen — Südsaison), 🇦🇷 Argentinien (Birnen, Äpfel, Zitrusfrüchte — Südsaison), 🇮🇱 Israel (Jaffa-Orangen, Avocados), 🇪🇬 Ägypten (Orangen, Kartoffeln, Zwiebeln) und 🇨🇮 Elfenbeinküste (Bananen, Mangos).
| HS-Code | Beschreibung | TAFRADO / Verwendungszweck |
|---|---|---|
| HS 0801 | Kokosnüsse, Paranüsse, Kaschunüsse (frisch oder getrocknet) | Tropische Nüsse |
| HS 0802 | Andere Nüsse (Mandeln, Haselnüsse, Walnüsse, Pistazien) | Mandel-/Walnussimporte |
| HS 0803 | Bananen und Plantains (frisch oder getrocknet) | Ecuador, Costa Rica Bananenimporte |
| HS 0804 | Datteln, Feigen, Ananas, Avocados, Guaven, Mangos | Tropische Früchte — Mangos, Avocados |
| HS 0805 | Zitrusfrüchte (Orangen, Mandarinen, Zitronen, Grapefruits) | Spanien, Marokko, Südafrika Zitrusfrüchte |
| HS 0806 | Trauben (frisch oder getrocknet) | Italien, Chile Traubenimporte |
| HS 0807 | Melonen und Papayas | Spanien, Marokko Melonenimporte |
| HS 0808 | Äpfel, Birnen und Quitten | Italien, Frankreich, Südafrika Apfel-/Birnenimporte |
| HS 0809 | Aprikosen, Kirschen, Pfirsiche, Pflaumen | Spanien, Italien Steinobstimporte |
| HS 0810 | Anderes frisches Obst (Erdbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren) | Spanien, Marokko Erdbeerimporte |
| HS 0701–0709 | Gemüse (Kartoffeln, Tomaten, Zwiebeln, Karotten, Paprika, Gurken) | Spanien, Marokko, Türkei, Niederlande Gemüseimporte |
| HS 0710–0712 | Tiefkühlgemüse, getrocknetes Gemüse | Verarbeitete Gemüseprodukte |
Quelle: WCO Harmonized System 2022 + Zolltarif der Bundesrepublik Deutschland (Integriertes Zolltarif-System IAT-S Online) + EU-TARIC. Deutschland wendet den gemeinsamen EU-Zollsatz an: 0% bis 14% ad valorem auf die meisten Obst- und Gemüseprodukte. Die meisten HS 08-Produkte haben 0% oder niedrige Zollsätze unter der EU-Handelspolitik. MwSt. (7% reduzierter Steuersatz für Lebensmittel in Deutschland) fällt auf Obst- und Gemüseimporte an. EU-Präferenzabkommen (EU-MAR, EU-TUN, EU-EGY, EU-COL, EU-ESA) bieten 0% Zollsatz für Ursprungswaren aus Partnerländern.
Spanien
Orangen, Tomaten, Paprika, Erdbeeren
Niederlande
Umschlagplatz Rotterdam
Italien
Trauben, Pfirsiche, Tomaten, Kiwi
Frankreich
Äpfel, Birnen, Pfirsiche
Marokko
Orangen, Tomaten, Melonen
Türkei
Wassermelonen, Trauben, Zitrusfrüchte
Ecuador
Bananen (größter Exporteur)
Südafrika
Äpfel, Trauben, Zitrusfrüchte (Südsaison)
Chile
Trauben, Kirschen (Südsaison)
Elfenbeinküste
Bananen, Mangos
Ägypten
Orangen, Kartoffeln, Zwiebeln
Israel
Jaffa-Orangen, Avocados
Obst- und Gemüseimporte nach Deutschland werden im Rahmen der EU-Rechtsvorschriften geregelt. Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) ist die zuständige deutsche Behörde für die Durchsetzung der EU-Marktordnungsregelungen für Obst und Gemüse. Der Bundeszollverwaltung (Zoll) behandelt die Zollabfertigung über das ATLAS (Automatisiertes Tarif- und Lokales Zoll-Abwicklungssystem). Die Europäische Lebensmittelsicherheitsbehörde (EFSA) legt die Lebensmittelsicherheitsstandards fest. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) bewertet gesundheitliche Risiken von Lebensmitteln.
Alle importierten Obst- und Gemüseprodukte müssen folgende Anforderungen erfüllen: (1) Pflanzengesundheitszeugnis (Phytosanitärbescheinigung) des Pflanzenschutzdienstes des Ursprungslandes; (2) EU-Lebensmittelsicherheitsverordnung (VO (EG) Nr. 178/2002) — allgemeine Lebensmittelsicherheitsanforderungen; (3) Verordnung (EG) Nr. 396/2005 — Rückstandshöchstgehalte (MRLs) für Pestizide; (4) Verordnung (EG) Nr. 852/2004 — Lebensmittelhygiene; (5) EU-Bio-Siegel für als biologisch gekennzeichnete Produkte (Verordnung (EG) Nr. 834/2007); (6) EU-Qualitätsklassen — Extra, Klasse I, Klasse II (Verordnung (EG) Nr. 543/2011 für Obst und Gemüse); (7) Deutschsprachige Kennzeichnung — deutsche Verbraucherkennzeichnung für Retail-Verpackungen.
Wichtige deutsche Hafeneingangszollstellen für Obst- und Gemüseimporte: Hafen Hamburg (größter deutscher Fruchtimporthafen — Container-Terminal Burchardkai/Altenwerder/Tollerort — ca. 40% der deutschen Fruchtimporte); Hafen Bremerhaven (zweitgrößter Containerhafen — ca. 25%); Hafen Bremen (ca. 10%); Hafen Rostock (Ostseehafen — ca. 5%); Flughafen Berlin Brandenburg (BER) (Luftfrucht — Premium-Spezialitäten wie frische Beeren, exotische Früchte); Flughafen Frankfurt (FRA) (Luftfrucht — größter deutscher Fruchtluftfracht-Flughafen — ca. 15% der Fruchtimporte per Luftfracht); Flughafen München (MUC) (Luftfrucht — süddeutscher Raum).
Internationale Obst- und Gemüseexporteure — insbesondere aus Spanien (Andalusien, Valencia), Marokko, Türkei, Ecuador, Costa Rica, Südafrika, Chile, Argentinien, Israel, Ägypten und Elfenbeinküste — werden in TAFRADO GmbH einen möglichen deutschen Importeur-Partner finden. Als Berlin ansässiges Unternehmen mit internationaler Ausrichtung ist TAFRADO GmbH möglicherweise an direkten Importbeziehungen interessiert.
Wichtige Kontaktmöglichkeiten für internationale Exporteure: (1) Fruit Logistica Berlin (jährlich Februar, Messe Berlin) — weltweit führende Fachmesse für frisches Obst und Gemüse mit über 3.000 Ausstellern aus 90 Ländern — die wichtigste B2B-Plattform für den deutschen Markt; (2) Berliner Großmarkt (Beusselstraße) — direkter Besuch des Großmarktes zur Kontaktaufnahme mit Großhändlern; (3) Anuga Köln (zweijährlich Oktober) — weltweit führende Lebensmittel- und Getränke-Fachmesse; (4) Biofach Nürnberg (jährlich Februar) — weltweit führende Bio-Food-Fachmesse; (5) Direkte B2B-Ansprache über den Großerzerings-Großhandel (VDG — Verband des deutschen Groß- und Außenhandels e.V.); (6) EU-Präferenzabkommen vereinfachen Importe aus Partnerländern (EU-MAR, EU-TUN, EU-EGY, EU-COL) mit 0% Zollsatz.
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